Betreiberin der Plattform und Vertragspartnerin für deren Nutzung ist die oberhalb dieser AGB oder im Impressum genannte Agentur. Sie betreibt die technische Plattform, Buchungsabwicklung, Terminorganisation, Zahlungsabwicklung, Qualitätskontrolle und den Kundensupport.
Der Vertrag über die gebuchte Leistung kommt zwischen dem Kunden und der Agentur zustande. Die Agentur erbringt die vereinbarte Leistung durch geeignete Leistungserbringer und darf hierfür Partner und Unterauftragnehmer beiziehen.
Die Agentur nimmt Buchungen und Zahlungen entgegen, organisiert Termine und ist für den Kundensupport sowie die Bearbeitung von Beanstandungen, Leistungsstörungen und Rückerstattungsansprüchen zuständig. Zwischen dem Kunden und dem Leistungserbringer kommt kein eigener Vertrag zustande.
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Diese AGB gelten für über die Plattform getätigte Kontaktaufnahmen, Anfragen, Registrierungen, Buchungen, Video Calls, digitale Inhalte, sonstige Dienstleistungen und die darüber begründeten Vertragsverhältnisse. Für kostenpflichtige Leistungen ist die Zustimmung zu diesen AGB erforderlich.
Das Angebot richtet sich an Nutzer in verschiedenen Ländern. Zwingende gesetzliche Rechte, die aufgrund des gewöhnlichen Aufenthalts des Nutzers oder anderer gesetzlich massgeblicher Anknüpfungspunkte anwendbar sind, bleiben unberührt und gehen entgegenstehenden Bestimmungen dieser AGB vor. Soweit eine Bestimmung aufgrund zwingenden anwendbaren Rechts ganz oder teilweise nicht anwendbar oder unwirksam ist, bleibt sie im betreffenden Umfang unangewendet. Die übrigen Bestimmungen bleiben davon unberührt.
Die Ursprungssprache dieser AGB ist Deutsch. Bei Abweichungen zwischen Sprachfassungen ist die deutsche Fassung massgeblich, soweit zwingendes Recht nichts anderes bestimmt.
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«Agentur» bezeichnet die im Impressum genannte Betreiberin.
«Plattform» umfasst die Websites, Buchungssysteme und zugehörigen Kommunikationskanäle der Agentur.
«Nutzer» bezeichnet jede Person, welche die Plattform besucht oder verwendet.
«Kunde» bezeichnet einen Nutzer, der eine kostenpflichtige Leistung bucht oder bestellt.
«Leistungserbringer» bezeichnet Personen, welche von der Agentur zur Durchführung der angebotenen Leistungen eingesetzt werden.
«Signature-Buchung» bezeichnet eine ausdrücklich als «Signature» gekennzeichnete Dienstleistung mit besonderer Ausgestaltung und erhöhtem Vorbereitungs-, Organisations- oder Koordinationsaufwand. Der Agentur können dafür bereits vor der Durchführung erhebliche Kosten entstehen, insbesondere für Räumlichkeiten oder Unterkünfte, Transporte und die Versorgung vor Ort.
«Setcard» bezeichnet die auf der Plattform bereitgestellte Beschreibung eines Leistungserbringers und der von ihm angebotenen Leistungen, einschliesslich der darin bezeichneten Inhalte, Grenzen und ausgeschlossenen Leistungen.
«Geschützte Inhalte» bezeichnet sämtliche über die Plattform oder im Rahmen der angebotenen Leistungen bereitgestellten, dargestellten oder übermittelten Medien- und Plattforminhalte. Dazu gehören insbesondere Bilder, Videos, Audioinhalte, Bild- und Tonübertragungen im Rahmen von Video Calls, Profile, Setcards, Texte, Logos, Marken, Wasserzeichen, Gestaltungen und sonstige digitale Inhalte.
«Vertrauliche Kommunikation» bezeichnet Äusserungen, Mitteilungen und Informationen, die im Rahmen eines Video Calls oder einer sonstigen persönlichen Kommunikation zwischen Kunden, Leistungserbringern oder Mitarbeitenden der Agentur ausgetauscht oder zugänglich gemacht werden.
«Direkte Kontaktaufnahme» bezeichnet jede unmittelbare Kontaktaufnahme mit einem Leistungserbringer ausserhalb der von der Agentur vorgesehenen Kommunikationswege. Dies gilt auch, wenn hierfür Kontaktangaben verwendet werden, die dem Nutzer über einen Kalendereintrag, eine E-Mail, einen Zugangslink, eine Buchung oder auf andere Weise bekannt oder technisch sichtbar geworden sind.
«Plattformumgehung» bezeichnet die Anbahnung, Vereinbarung, Durchführung oder Bezahlung von Leistungen ausserhalb der dafür vorgesehenen Abläufe der Plattform, sofern der Kontakt über die Plattform, eine Buchung oder eine Leistung der Agentur entstanden ist. Dazu gehören auch direkte Vereinbarungen oder Zahlungen mit einem Leistungserbringer sowie die Mitwirkung an einer solchen Abwicklung.
«Abwerbung» bezeichnet den Versuch, einen Leistungserbringer oder Mitarbeitenden der Agentur dazu zu bewegen, die Zusammenarbeit mit der Agentur zu beenden oder einzuschränken oder unter Ausschluss oder Umgehung der Agentur für den Nutzer oder Dritte tätig zu werden. Erfasst sind auch die Förderung oder Unterstützung eines solchen Vorgehens. Ein Erfolg ist nicht erforderlich.
«Manipulation oder Umgehung von Plattformprozessen» bezeichnet jede Veränderung, Täuschung, zweckwidrige Verwendung oder Umgehung von Buchungs-, Zahlungs-, Zugangs-, Verifikations-, Sicherheits- oder Kontrollprozessen der Plattform. Dazu gehören insbesondere gefälschte oder nicht ordnungsgemäss bezahlte Buchungen, vorgetäuschte Bestätigungen sowie die Verwendung regulärer Funktionen zu einem anderen als dem vorgesehenen Zweck.
«Erfassung und Verwertung von Plattforminformationen» bezeichnet das manuelle, automatisierte oder systematische Erfassen, Auslesen, Kopieren, Herunterladen, Sammeln, Ordnen, Speichern, Archivieren, Zusammenführen, Weitergeben oder sonstige Verwerten von Informationen der Plattform. Dazu gehören insbesondere Scraping, Crawling, Massendownloads sowie die Erstellung von Profil-, Kontakt-, Bild- oder Datensammlungen und Datenbanken.
«Inhalts- und Identitätsmanipulation» bezeichnet die Herstellung, Bearbeitung, Kombination oder Verwendung von Inhalten in einer Weise, durch die geschützte Inhalte, Personen, Identitäten, Handlungen oder Äusserungen verändert, nachgebildet oder fälschlich dargestellt werden. Dazu gehören insbesondere Deepfakes, Face-Swaps und andere synthetische oder durch künstliche Intelligenz erzeugte oder veränderte Darstellungen.
«Umgehung technischer Schutzmassnahmen» bezeichnet das Entfernen, Verändern, Deaktivieren, Überwinden oder sonstige Umgehen von Massnahmen, die dem technischen Schutz von Inhalten, Zugängen oder Personen dienen. Dazu gehören insbesondere Wasserzeichen, Fingerprinting, Einmalansichtsfunktionen («View Once»), Zugangs- und Speicherbeschränkungen sowie Identifikations- und Erkennungsmethoden.
«Zugangsmissbrauch» bezeichnet die zweckwidrige Verwendung, Weitergabe oder Überlassung von Buchungslinks, Session-Links, Zugangsdaten oder vergleichbaren Zugängen. Dazu gehören insbesondere ihre Verwendung für andere Termine oder Leistungen sowie die Ermöglichung der Teilnahme oder des Mithörens durch nicht gebuchte oder nicht berechtigte Personen.
«Missbräuchliche Zahlungsanfechtung» bezeichnet die Anfechtung oder Rückforderung einer Zahlung, obwohl die geschuldete Leistung ordnungsgemäss erbracht wurde und kein berechtigter Rückforderungsgrund besteht.
«Missbräuchliches Verhalten» bezeichnet insbesondere das Drängen auf nicht gebuchte oder ausgeschlossene Leistungen, die Missachtung einer Setcard oder einer erklärten Ablehnung oder persönlichen Grenze, Beleidigungen, Drohungen, Belästigungen, Druckversuche, illegale Forderungen sowie aggressives oder übergriffiges Verhalten gegenüber Leistungserbringern oder Mitarbeitenden der Agentur.
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Die Plattform und sämtliche Leistungen richten sich ausschliesslich an natürliche Personen, die nach Schweizer Recht und nach dem Recht ihres Wohnsitzstaates volljährig und handlungsfähig sind und denen die Nutzung am aktuellen Aufenthaltsort erlaubt ist.
Die Agentur und die Leistungserbringer dürfen jederzeit Alters-, Identitäts- und Berechtigungsnachweise verlangen. Bei Zweifeln dürfen Zugänge, Buchungen oder Gespräche verweigert oder beendet werden. Erfüllt der Kunde die Voraussetzungen nicht oder verweigert er einen erforderlichen Nachweis, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.
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5.1 Vertrauliche Kommunikation ist von allen Beteiligten vertraulich zu behandeln und darf ohne Zustimmung der betroffenen Person weder veröffentlicht, unbefugt weitergegeben noch anderweitig verwertet werden. Die Agentur verpflichtet ihre Mitarbeitenden und Leistungserbringer entsprechend.
5.2 Ausgenommen sind Offenlegungen, soweit sie zur Vertragsabwicklung, Rechtsdurchsetzung oder Rechtsverteidigung, zur Abwehr oder Meldung mutmasslich rechtswidriger Handlungen oder aufgrund gesetzlicher Pflichten erforderlich sind. Sie sind auf das erforderliche Mass zu beschränken.
5.3 Rechte an eigenen Äusserungen, Inhalten und geistigen Leistungen verbleiben beim jeweiligen Rechtsinhaber. Durch deren Mitteilung werden keine Nutzungsrechte eingeräumt, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
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Die Plattform bietet Kunden virtuelle Kommunikations-, Unterhaltungs- und Interaktionsleistungen an. Die Leistungen dienen ausschliesslich der Freizeitgestaltung. Aus ihnen entstehen keine romantischen, exklusiven, partnerschaftlichen, persönlichen oder finanziellen Verpflichtungen.
Die auf der Plattform dargestellten Personen wurden vor ihrer Freischaltung auf Identität und Volljährigkeit geprüft. Leistungserbringer gestalten und erbringen ihre Leistungen freiwillig und selbstbestimmt.
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Die Rechte an geschützten Inhalten gemäss Ziffer 3 liegen bei der Agentur, den Leistungserbringern oder den jeweiligen Rechteinhabern.
Der Kunde erhält nur ein beschränktes, persönliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht im Rahmen der gebuchten Leistung. Speicherung, Aufzeichnung, Bearbeitung, Weitergabe, Veröffentlichung oder kommerzielle Verwertung sind ohne vorgängige schriftliche Zustimmung der Agentur untersagt.
Die bereitstellende Person bestätigt, dass sie über sämtliche erforderlichen Rechte an den Inhalten verfügt, diese der Agentur einräumen darf und der vorgesehenen Nutzung keine Rechte Dritter entgegenstehen.
An ausdrücklich zur Nutzung oder Veröffentlichung bereitgestellten Inhalten räumt sie der Agentur eine nicht ausschliessliche, zeitlich unbeschränkte, jederzeit widerrufbare, weltweite und gebührenfreie Lizenz zur Speicherung, Bearbeitung, Vervielfältigung, Veröffentlichung, Verbreitung und öffentlichen Zugänglichmachung im Zusammenhang mit den Angeboten, Plattformen und Kampagnen der Agentur sowie in digitalen Medien und Printmedien ein.
Die erforderlichen Nutzungsrechte dürfen an technische Dienstleister, Plattformbetreiber sowie Geschäfts- und Medienpartner unterlizenziert werden.
Die Agentur ist nicht zur Veröffentlichung verpflichtet und kann Nachweise oder gesonderte Freigaben verlangen sowie Inhalte ablehnen oder entfernen.
Nach Widerruf beendet die Agentur die weitere Nutzung und löscht die unter ihrer Kontrolle stehenden Kopien, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Kopien ausserhalb ihrer Kontrolle können nicht garantiert entfernt werden.
Werden durch die bereitgestellten Inhalte oder deren vorgesehene Nutzung Rechte Dritter verletzt, hält die bereitstellende Person die Agentur von daraus entstehenden Ansprüchen Dritter und angemessenen Kosten frei.
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Für Buchungen werden die im Buchungsformular bezeichneten Kontakt- und Zahlungsangaben benötigt. Der Kunde ist für vollständige, richtige und erreichbare Angaben verantwortlich. Zahlungsdaten werden über externe Zahlungsanbieter verarbeitet.
Hat der Kunde unrichtige oder nicht erreichbare Kontaktdaten angegeben, kann die Leistung möglicherweise nicht oder nicht vollständig erbracht werden. In diesem Fall gelten die Bestimmungen über verspätetes Erscheinen oder Nichterscheinen des Kunden.
Buchungsbestätigungen und Zugangslinks können automatisiert versandt werden. Eine Buchung ist erst bestätigt, wenn die Zahlung erfolgreich autorisiert oder freigegeben wurde. Bei Zahlungsproblemen oder Sicherheitsbedenken darf die Agentur die Leistung bis zur Klärung aussetzen, verschieben oder ablehnen.
Buchungen sind persönlich und nicht übertragbar. An einer Einzelbuchung darf nur die buchende Person teilnehmen. Bei Gruppenbuchungen gilt der angegebene Preis pro Teilnehmer und pro Leistungserbringer; jede zusätzliche teilnehmende Person und jeder zusätzlich gebuchte Leistungserbringer wird vollständig verrechnet.
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Nach Zahlungsbestätigung erhält der Kunde den persönlichen Zugangslink über den vorgesehenen Kommunikationskanal. Der Link darf nur für den gebuchten Termin und Leistungsumfang verwendet und nicht weitergegeben werden.
Der für die Leistung verfügbare Zeitraum beginnt zum vereinbarten Startzeitpunkt und umfasst die gebuchte Leistungsdauer sowie den angegebenen Zeitpuffer. Während dieses Zeitraums muss der Kunde über den vereinbarten Kommunikationskanal erreichbar bleiben, zeitnah reagieren und dem Video Call auf Aufforderung kurzfristig wieder beitreten. Er muss nicht ununterbrochen im Video Call verbleiben.
Bleibt der Leistungserbringer zum vereinbarten Startzeitpunkt aus oder tritt während des Video Calls eine Störung auf, muss der Kunde unverzüglich den Support informieren. Dieser kann die Störung beheben, den Leistungserbringer beiziehen, einen angemessenen Ersatzleistungserbringer organisieren und ausgefallene Leistungszeit unmittelbar nachholen.
Bitte kontaktieren Sie stets den Support und nicht den Leistungserbringer, auch wenn dessen Kontaktdaten im Kalendereintrag sichtbar sind.
Reagiert der Support beim Ausbleiben des Leistungserbringers trotz unverzüglicher Meldung nicht innerhalb von 20 Minuten ab dem vereinbarten Startzeitpunkt oder leitet er bis dahin keine konkrete Bearbeitung oder Lösung ein, muss der Kunde nicht länger auf die Durchführung warten. Für die nicht erbrachte Leistungszeit wird ein Ersatztermin angeboten.
Ist der Kunde trotz laufender Bearbeitung vor Ablauf des verfügbaren Zeitraums nicht mehr erreichbar oder zur Fortsetzung bereit, kann er für die dadurch nicht unmittelbar nachholbare Leistungszeit keinen Ersatz verlangen.
Unterlässt der Kunde eine erforderliche und ihm zumutbare Mitwirkung, insbesondere die unverzügliche Meldung einer Störung oder des Ausbleibens des Leistungserbringers, besteht kein Anspruch auf Ersatz oder Rückerstattung, soweit dadurch die Behebung der Störung oder die unmittelbare Nachholung verhindert wird. Zwingende gesetzliche Konsumentenrechte bleiben unberührt.
Respektvoller Umgang ist verpflichtend. Siehe dazu Ziffern 18.1 und 19.
Geschuldet ist die vertragsgemässe Durchführung der in der Setcard oder Angebotsbeschreibung bezeichneten Darbietung während der gebuchten Leistungsdauer. Soweit beim jeweiligen Angebot vorgesehen, umfasst sie auch die Umsetzung zulässiger Kundenanweisungen innerhalb der vereinbarten Grenzen. Nicht geschuldet sind ein bestimmtes subjektives Erlebnis oder nicht ausdrücklich vereinbarte Inhalte.
Sprachliche Unterschiede, Akzente oder einfache Kommunikationsformen stellen für sich allein keinen Mangel dar, sofern eine vereinbarungsgemässe Darbietung möglich bleibt.
Entspricht die Darbietung objektiv nicht der gebuchten Leistungsbeschreibung oder ist sie wegen unzureichender Verständigung nicht vereinbarungsgemäss möglich, muss der Kunde dies unverzüglich während des Video Calls mitteilen, den Call erforderlichenfalls innerhalb der ersten 60 Sekunden unterbrechen und den Support kontaktieren. Persönliches Nichtgefallen allein stellt keinen Leistungsmangel dar.
Kann der gebuchte Leistungserbringer den Termin nicht wahrnehmen, kann die Agentur einen typähnlichen oder für die gebuchte Darbietung angemessenen Ersatzleistungserbringer einsetzen. Lehnt der Kunde diesen innerhalb von 60 Sekunden nach Beginn des Video Calls ab, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin mit dem ursprünglich gebuchten Leistungserbringer oder ein anderer angemessener Ersatzleistungserbringer angeboten.
Erhebliche Unterbrechungen aufgrund von Strom-, Internet-, Mobilfunk-, Plattform- oder vergleichbaren technischen Problemen werden nach Möglichkeit innerhalb des verfügbaren Zeitraums behoben und die ausgefallene Leistungszeit unmittelbar nachgeholt. Ist dies nicht vollständig möglich, wird für die verbleibende ausgefallene Leistungszeit ein Ersatztermin angeboten.
Lehnt der Kunde einen angebotenen Ersatzleistungserbringer oder Ersatztermin ab, kann er die Rückerstattung des auf die nicht erbrachte Leistung entfallenden Buchungspreises verlangen.
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Individuelle Videoaufträge können auf persönlichen Wünschen, Szenarien oder eingereichten Vorgaben beruhen. Ihre Umsetzung richtet sich nach dem angebotenen Leistungsumfang, der freiwilligen Zustimmung des Leistungserbringers und den vorhandenen technischen, organisatorischen und gestalterischen Möglichkeiten.
Wünsche dürfen angemessen angepasst, vereinfacht, gekürzt oder abgelehnt werden, wenn sie nicht zum Angebot passen, nicht umsetzbar oder unverhältnismässig aufwendig sind. Die vereinbarte Leistung gilt mit der Bereitstellung eines vertragsgemäss und angemessen umgesetzten Videos als erfüllt.
Das Video kann zur einmaligen oder zeitlich beschränkten Ansicht («View Once») bereitgestellt werden. Ein Anspruch auf dauerhafte Speicherung oder Herausgabe der Videodatei besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
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Anfragen zu nicht veröffentlichten Leistungen sind kostenlos und unverbindlich. Die Agentur kann sie ablehnen oder dem Kunden deren Prüfung und Bearbeitung gegen eine vorgängig mitgeteilte Servicegebühr anbieten.
Das Angebot bezeichnet Umfang und Vergütung der Bearbeitung. Der Vertrag kommt erst durch Annahme des Angebots zustande. Die Bearbeitung kann insbesondere Recherchen, ein konkretes Angebot und ein Beratungsgespräch umfassen.
Ein bestimmtes oder positives Ergebnis sowie die anschliessende Durchführung des angefragten Vorhabens werden nicht geschuldet. Weiterführende Leistungen bedürfen eines neuen Angebots und einer erneuten Annahme.
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Erscheint der Kunde verspätet, kann der Video Call noch durchgeführt werden, wenn er innerhalb von 20 Minuten nach dem vereinbarten Startzeitpunkt beitritt. Der Termin endet zu dem in der Buchung angegebenen Endzeitpunkt. Dieser umfasst die gebuchte Leistungsdauer und den angegebenen Zeitpuffer und verschiebt sich wegen der Verspätung nicht.
Erscheint der Kunde nicht innerhalb dieser 20 Minuten, gelten die Bestimmungen über das Nichterscheinen des Kunden.
Der Kunde kann einen gebuchten Termin einmal kostenlos verschieben, sofern der Verschiebungsantrag mindestens 24 Stunden und bei Signature-Buchungen mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn beim Support eingeht. Eine erneute kostenlose Verschiebung des Ersatztermins ist ausgeschlossen.
Möchte der Kunde den Termin verschieben, muss er die Verschiebung unter Angabe der Buchungsnummer beim Support beantragen. Die Verschiebung wird erst wirksam, wenn ihr ausdrücklich zugestimmt wurde. Ohne diese Zustimmung bleibt der ursprünglich gebuchte Termin verbindlich.
Der Ersatztermin wird nach Verfügbarkeit vereinbart. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin oder auf die Verfügbarkeit des ursprünglich gebuchten Leistungserbringers zu einem bestimmten Zeitpunkt besteht nicht.
Möchte der Kunde keinen Ersatztermin oder sind die Voraussetzungen für eine kostenlose Verschiebung nicht erfüllt, kann er die Buchung über den dafür vorgesehenen Absageweg definitiv absagen. In diesem Fall gelten die nachfolgenden Absageregelungen.
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Eine definitive Absage beendet die Buchung. Sie kann nicht einseitig widerrufen oder nachträglich in eine kostenlose Verschiebung umgewandelt werden.
Bei einer definitiven Absage oder bei Nichterscheinen schuldet der Kunde der Agentur für den entstandenen Aufwand und die reservierte Leistungszeit eine Entschädigung gemäss der nachfolgenden Tabelle in 13.1.1.
| Zeitpunkt der definitiven Absage | Geschuldete Entschädigung |
|---|---|
| Mehr als 10 Tage vor Terminbeginn | CHF 6.99 + 25 % des Buchungspreises |
| 5 bis 10 Tage vor Terminbeginn | CHF 6.99 + 30 % des Buchungspreises |
| 72 Stunden bis unter 5 Tage vor Terminbeginn | CHF 6.99 + 35 % des Buchungspreises |
| 48 bis unter 72 Stunden vor Terminbeginn | CHF 6.99 + 40 % des Buchungspreises |
| 24 bis unter 48 Stunden vor Terminbeginn | CHF 6.99 + 45 % des Buchungspreises |
| 12 bis unter 24 Stunden vor Terminbeginn | CHF 6.99 + 50 % des Buchungspreises |
| 6 bis unter 12 Stunden vor Terminbeginn | CHF 6.99 + 55 % des Buchungspreises |
| Weniger als 6 Stunden vor Terminbeginn | 100 % des Buchungspreises |
| Nichterscheinen ohne vorherige Absage | 100 % des Buchungspreises |
Der nach Abzug der geschuldeten Entschädigung verbleibende Teil des bereits bezahlten Buchungspreises wird dem Kunden zurückerstattet.
Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden oder Aufwand entstanden ist.
Ein begründeter Kulanzantrag kann unter Angabe der Buchungsnummer beim Support eingereicht werden. Ein Anspruch auf Kulanz besteht nicht.
Beendet der Kunde einen ordnungsgemäss durchgeführten Video Call freiwillig vor Ablauf der gebuchten Leistungsdauer oder nimmt er die weitere vertragsgemäss angebotene Leistung nicht in Anspruch, gilt die verbleibende Leistungszeit als nicht genutzt. Ein Anspruch auf Nachholung oder Rückerstattung besteht dafür nicht.
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Für Video Calls und vergleichbare Freizeit- oder Unterhaltungsleistungen, die für einen bestimmten Termin oder Leistungszeitraum gebucht werden, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, soweit das auf den Kunden anwendbare Recht nichts anderes vorsieht.
Soweit für einen individuellen Videoauftrag oder digitalen Inhalt ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, beginnt die Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden. Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, beginnt die Bereitstellung vor Fristablauf nur nach ausdrücklicher Zustimmung und Bestätigung des Kunden, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert, soweit das anwendbare Recht dies vorsieht.
Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht und der Kunde verlangt, dass die Bearbeitung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, schuldet er im Widerrufsfall die gesetzlich vorgesehene Vergütung für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung. Bei vollständiger Leistungserbringung erlischt das Widerrufsrecht nur unter den Voraussetzungen des anwendbaren Rechts.
Ein bestehendes Widerrufsrecht kann über die auf der Plattform bezeichnete Widerrufsfunktion oder durch eine eindeutige Erklärung gegenüber der Agentur ausgeübt werden. Einzelheiten, Frist und Musterformular ergeben sich aus der dem Kunden bereitgestellten Widerrufsbelehrung. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben vorbehalten.
Widerruf, definitive Absage und Umbuchung sind voneinander zu unterscheiden. Eine Absage- oder Umbuchungsanfrage gilt nicht automatisch als Widerruf, sofern der Kunde nicht eindeutig erklärt, den Vertrag widerrufen zu wollen.
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Innerhalb von ein bis drei Werktagen, nachdem der Rückerstattungsanspruch geklärt ist, löst die Agentur die Rückerstattung über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel aus.
Wann der Betrag gutgeschrieben wird, hängt vom Zahlungsdienstleister ab und kann von der Agentur nicht beeinflusst werden.
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Die Agentur darf Gespräche organisatorisch begleiten, moderieren oder Supervisoren beiziehen. Supervisoren können bei Bedarf auch anwesend sein oder technisch zugeschaltet werden, ohne während des gesamten Gesprächs sichtbar zu sein.
Bei konkretem Verdacht auf einen Regelverstoss, Betrug, Plattformumgehung oder einen sicherheitsrelevanten Vorfall darf die Agentur erforderliche und verhältnismässige Beweise sichern. Sie darf ausserdem angemessene Wasserzeichen-, Fingerprinting-, Identifikations- und Erkennungsmethoden einsetzen, um Missbrauch zu verhindern oder nachzuverfolgen. Die Bearbeitung personenbezogener Daten richtet sich ergänzend nach der Datenschutzerklärung.
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Entgelte sind bei der Bestellung fällig und werden über externe Zahlungsdienstleister abgewickelt. Gesetzliche Ansprüche auf Rückzahlung, Preisminderung oder Widerruf bleiben unberührt.
Beanstandungen sollen zuerst über den Support mit Zahlungsbeleg und einer Beschreibung des Sachverhalts eingereicht werden. Die Agentur bemüht sich um eine Prüfung innert angemessener Frist. Die Wahrnehmung zwingender gesetzlicher Rechte und die Einhaltung gesetzlicher Fristen werden dadurch nicht eingeschränkt.
Die Agentur kann freiwillig Gutschriften, Ersatzleistungen, Umbuchungen oder sonstige Kulanzlösungen anbieten, ohne dadurch eine Rechtspflicht oder einen Anspruch für andere Fälle zu begründen.
Veranlasst der Kunde eine missbräuchliche Zahlungsanfechtung gemäss Ziffer 3, können ihm die dadurch verursachten und von ihm zu vertretenden angemessenen Bearbeitungs- und Drittkosten in Rechnung gestellt werden.
Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben vorbehalten.
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Die nachfolgenden Handlungen sind untersagt. Soweit Zugangsmissbrauch oder die unbefugte nicht öffentliche Weitergabe geschützter Inhalte abhängig von ihrer Schwere unterschiedlichen Kategorien zugeordnet werden, sind insbesondere Umfang, Personenzahl, Wiederholung, systematisches Vorgehen und Zweck der Handlung massgebend.
Untersagt sind:
Untersagt sind:
Untersagt sind:
Untersagt sind:
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Bei einer unerlaubten Handlung gemäss Ziffer 18.1, 18.2, 18.3 oder 18.4 kann eine laufende Leistung sofort abgebrochen werden. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Nachholung. Weitere in dieser Ziffer vorgesehene Folgen bleiben vorbehalten.
Zwingende gesetzliche Bestimmungen über die Zulässigkeit, Begrenzung oder Herabsetzung von Konventionalstrafen bleiben unberührt.
Bei einer unerlaubten Handlung gemäss Ziffer 18.1 kann der Kunde verwarnt werden.
Bei einer erheblichen unerlaubten Handlung gemäss Ziffer 18.2 schuldet der Kunde eine Konventionalstrafe von CHF 5'000 pro Verstoss.
Bei einer schweren unerlaubten Handlung gemäss Ziffer 18.3 schuldet der Kunde eine Konventionalstrafe von CHF 10'000 pro Verstoss.
Bei einer besonders schweren unerlaubten Handlung gemäss Ziffer 18.4 schuldet der Kunde eine Konventionalstrafe von CHF 25'000 pro Verstoss. Für jede zusätzliche eigenständige Veröffentlichung oder kommerzielle Verwertung wird eine weitere Konventionalstrafe von CHF 25'000 geschuldet.
Unabhängig von einer Konventionalstrafe kann die Agentur die unverzügliche Einstellung des Verstosses und, soweit möglich und zumutbar, die Beseitigung des vertragswidrigen Zustands und seiner fortdauernden Folgen verlangen. Der Kunde hat die hierfür erforderlichen und ihm möglichen Massnahmen zu treffen und die Agentur bei der Beseitigung angemessen zu unterstützen. Weitergehende gesetzliche und vertragliche Ansprüche bleiben vorbehalten.
Konventionalstrafen sind nach erster schriftlicher oder elektronischer Aufforderung sofort zur Zahlung fällig. Soweit der nachgewiesene Schaden die geschuldete Konventionalstrafe übersteigt, bleibt die Geltendmachung des Mehrbetrags nach den gesetzlichen Voraussetzungen vorbehalten. Der Mehrbetrag ist nach entsprechender schriftlicher oder elektronischer Aufforderung ebenfalls sofort zur Zahlung fällig.
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Die Agentur darf Buchungen, Zugriffe, Regionen oder Dienstleistungen aus Sicherheits-, Missbrauchs-, Datenschutz-, organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen einschränken oder verweigern. Leistungserbringer können ihre Tätigkeit ändern, pausieren oder beenden. Bereits bestätigte und bezahlte Leistungen bleiben davon unberührt.
Soweit gesetzlich zulässig, wird die Haftung der Agentur und ihrer Hilfspersonen für direkte und indirekte Schäden ausgeschlossen. Die Haftung für rechtswidrige Absicht und grobe Fahrlässigkeit sowie andere zwingende gesetzliche Haftungsansprüche bleiben vorbehalten.
Die Agentur ist berechtigt, die Plattform oder einzelne Angebote jederzeit für die Zukunft zu ändern, vorübergehend auszusetzen oder einzustellen. Bereits bestätigte Buchungen und daraus entstandene gesetzliche oder vertragliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
Eine ununterbrochene und fehlerfreie Verfügbarkeit der Website, der Buchungssysteme, des Supports oder sonstiger technischer Einrichtungen kann nicht gewährleistet werden.
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